Schlecker Historie

Im Alter von 21 Jahren trat Anton Schlecker im Jahr 1965 in das von seinem Vater gegründete Unternehmen ein. Damals bestand die Firma SCHLECKER in Ehingen/Donau aus einer Fleischwarenfabrik und 17 Metzgerei-Filialen. Noch ahnte Anton Schlecker nicht, welche Dynamik in der Unternehmensentwicklung er bewirken sollte. Bereits im Jahr seines Eintritts in das väterliche Unternehmen baute Schlecker
das erste Selbst-Bedienungs-Warenhaus. Dem folgten 1972-1976 vier weitere Warenhäuser in Schwäbisch-Gmünd, Geislingen, Neu-Ulm und Göppingen.
Mit dem Wegfall der Preisbindung für Drogerie-Artikel im Jahr 1974 erkannte Schlecker die Chance der damals noch jungen Vertriebsform des Discount-Marktes. Er nutzte sie frühzeitig, als er 1975 in Kirchheim/Teck seinen ersten Drogeriemarkt eröffnete. Das war der Beginn einer beispiellosen Unternehmensgeschichte. Bereits zwei Jahre später – 1977 – betrieb SCHLECKER einhundert solcher Märkte. 1984 durchbrach er mit seinem 1000. Drogeriemarkt eine in der Branche unüberwindbar geglaubte „Expansions-Schallmauer“. Weitere zehn Jahre später hatte sich die Anzahl der Filialen verfünffacht.
Das enorme Expansionstempo, das der Drogerie-Discounter vorlegte, fußt auf einer effizienten Vertriebsorganisation. SCHLECKER war einer der ersten, der nach dem Fall der Innerdeutschen Grenze in den neuen Bundesländern zahlreiche Drogerie- märkte eröffnete.

Bereits 1987 hatte SCHLECKER damit begonnen, sein Erfolgskonzept auf das europäische Ausland auszudehnen und baute zunächst ein Verkaufsstellennetz in Österreich auf. Der erste und entscheidende Schritt zur Expansion war getan, so dass bald darauf Tochtergesellschaften in Spanien und den Niederlanden gegründet wurden. Durch die Übernahme des französischen Unternehmens „Superdrug“ fasste SCHLECKER 1991 auch in Frankreich Fuß. 1999 folgte der Markteintritt in Italien. 2004 eröffnete der Drogerie-Discounter die ersten Märkte in Polen, 2006 in Portugal. 

 

 
2011 - Der erste Schlecker-Markt öffnete vor mehr als 35 Jahren. Heute hat fast jeder Deutsche eine
unserer Filialen in direkter „Fußgänger-Nähe“. Wir sind der größte und bekannteste Drogeriemarkt, mit großem Abstand zum Wettbewerb. Um künftig erfolgreich zu sein, brauchen wir allerdings neue Ansätze. Denn der Wettbewerb ist stärker geworden und es kommen weniger Kunden in unsere Filialen. Die Gründe sind klar: niedrige Preise bei Drogerieartikeln findet der Kunde heute überall. Wir müssen daher dafür sorgen, dass unsere Kunden sich bei uns wohl fühlen.
 


Was wir unseren Kunden künftig bieten wollen, ist die vertraute Nähe, die er von uns gewohnt ist. Allerdings mit einem neuen und attraktiven Gesicht: Viel Licht, breitere Gänge und freundliche Farben. Die neuen Schlecker Filialen werden einheitlich aussehen und zum Verweilen einladen. Abhängig vom jeweiligen Standort wird es zwei Typen von Märkten geben: „Ihr Platz“-Märkte decken das Premiumsegment ab, in dem Beratung eine zentrale Rolle spielt. Die Schlecker-Märkte bieten weiterhin die Grundversorgung in der Fläche. Wir werden die Schlecker-Märkte allerdings künftig nach einem klar wieder erkennbaren System betreiben. Es ist in einheitlichen Modulen angelegt. Damit scha¬ en wir es, unsere kleineren Filialen zwischen 100 und 200 Quadratmetern auszustatten. Und gleichzeitig bauen wir damit auch unsere größeren Filialen mit 500 oder mehr Quadratmetern auf. Schlecker-Märkte werden künftig schon auf den ersten Blick von außen deutlich einladender wirken. Das neue Konzept erarbeiten wir momentan gemeinsam mit einem erfahrenen Ladenbauer. Erste Skizzen der neuen Filialen zeigen wir in kommenden Ausgaben der „Schlecker Informiert“. Im Jahr 2011 wird es schrittweise in allen Filialen eingeführt werden. Parallel prüfen wir aktuell auch die gesamte Standortstruktur. Wie schon in der
Vergangenheit werden wir Standorte dort schließen, an denen uns keine wirtschaftliche Perspektive möglich erscheint. Parallel werden wir weiter neue Standorte mit dem neuen Filialkonzept eröffnen. Indem wir das Filialgeschäft mit der Möglichkeit verknüpfen, auch stärker über das Internet bei uns einzukaufen, haben wir gegenüber unseren Wettbewerbern einen klaren Vorteil. Denn unsere Kunden
können dann im Internet bestellen und die Ware auch direkt in einer unserer nächsten Filiale abholen. Hinter diesem Konzept und auch dem „Fit for Future“-Programm steht die gesamte Familie Schlecker. Denn das Programm ist von Christa und Anton Schlecker gemeinsam mit Ihren Kindern Meike und Lars erarbeitet und abgestimmt worden.

"Gleichzeitig bauen wir ergänzend zu unseren Filialen auch unser Online-Angebot bei Schlecker Home Shopping und unsere Versandapotheke Vitalsana weiter aus."

 

 
 
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